Jazzclub Nr. 54: Naehring & Altmann, Konzert zum 70. Geburtstag

24.04.2021, 19.00 Uhr  Kulturfabrik Fürstenwalde

Ein Konzert zum 70. Geburtstag (19.04.21) des großartigen Musikers, Arrangeurs und Komponisten Hermann Naehring, der mit seinem langjährigen Duo-Partner Warnfried Altmann (sax) nach Fürstenwalde kommt.

Hermann Naehring, ein enger Freund des Gründers der Kulturfabrik, Friedrich Stachat, kam schon vor fast genau 30 Jahren nach Fürstenwalde, um die zukünftige Kulturfabrik mit seinen Schlegeln zum Klingen zu bringen. Lange bevor hier Konzerte gespielt werden konnten.

 

 

Eine   Welt   ohne   Klang?   Eine   Welt  ohne   Geräusche,   Grillenzirpen,   Bienensummen,  Wasserplätschern,   Kinderlachen  und Trommelschläge   in   der   Luft?   Nein,   auf   gar   keinen   Fall.   Unsere   Welt   ist   Klang   –   Nada   Brahma   –   sie   ist   voller   Erfahrungen,   die schon   andere   vor   uns   machten   und   aus   der   Summe   all   dessen   vermögen   wir   zu   schöpfen.   Auch   und   gerade   was   Klänge und Künste betrifft. So gesehen und gehört ist unsere Welt voller Musik. Man muss sie nur entdecken und hören wollen.

 

Einer,   der   so   denkt   und   so   lebt   und   dieses   „Die   Welt   ist   Klang“   zu   seinem   Lebensstil   als   Musiker   gemacht   hat,   ist   HERMANN NAEHRING,   der   leise   Mensch   und   virtuose   Klangkünstler   in   unserer   Mitte,   der   von   sich   selbst   sagt:   „Musik   ist   die Ausdrucksform   meines   künstlerischen   Lebens   und   insofern   auch   wie   das   ganze   Leben   universell   kombinierbar   mit   allen anderen   Künsten   und   deren   ‚Lebensart’.   Vom   ersten   Tag   an   war   klar,   dass   ich   alle   mir   zugänglichen   Bereiche   der  Musik erforschen werde und vom Orchester bis zum Solospiel alle Bereiche in meinem Leben zulassen werde.“

 

 

 

Falls zum Konzert besondere Hygienekonzepte notwendig sind, werden wir rechtzeitig darüber informieren.

 

Gefördert von Stadt Fürstenwalde und Landkreis Oder-Spree

Jazzclub Nr. 51: Film & Jazz

19.09.2020, 19.00 Uhr  Filmtheater Union

Shaul Bustan Duo

Shaul Bustan

Der israelische Komponist und Multiinstrumentalist Shaul Bustan spielt auf der Oud (Eine Kurzhalslaute aus dem Orient) seine eigenen Kompositionen begleitet von dem Jazz Pianisten Daniel Stawinski.Der israelische Komponist, Dirigent und Multiinstrumentalist Shaul Bustan, wurde 1983 in einem kleinen Kibbuz in der Negev-Wüste geboren. Er wuchs zwischen zwei Welten auf, als Kind einer persischen Mutter und eines osteuropäischen Vaters. Das hat ihn nicht nur persönlich geprägt. Auch musikalisch ist er ein Reisender zwischen diesen beiden Welten. Bis heute sind Shauls musikalische Sprache die einzigartigen Klänge und Kombinationen von Orient und Okzident.

www.shaulbustan.de

Ohne Zweifel ist Shaul Bustan einer der aufstrebenden, jungen Komponisten unserer Zeit und eine kulturelle Bereicherung für Deutschland.” Giora Feidman

Sein virtuoses Lautenspiel verzauberte das Publikum ein ums andere Mal.“ Westfälische Nachrichten

(…) Bustans Musik zieht am Herzen” Jüdische Allgemeine

(…) hingebungsvolle Spielfreude” Flensburger Tageblatt

 

Daniel Stawinski

studierte von 2001 bis 2005  Jazzklavier an der Musikhochschule Hanns Eisler und war Mitglied im Bujazzo unter der Leitung Peter Herbolzheimers. Während jener Zeit spielte er nicht nur in vielerlei Jazzbands, sondern auch in den meisten Salsagruppen Berlins. Daniel Stawinski bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Jazz, klassischer und lateinamerikanischer Musik und entwickelt aus der Verbindung dieser Elemente einen ganz persönlichen Klavierstil. Ursprünglich aus Berlin, siedelte er 2005 nach Paris über.

Seit 2015 lebt und arbeitet Daniel Stawinski wieder in Berlin. Dank seiner intensiven Konzerttätigkeit ist Daniel Stawinski weltweit in zahlreichen Ländern und renommierten Festivals aufgetreten (u.a. in Norwegen, Italien, Spanien, Litauen, Polen, Rumänien, Ukraine, Tunesien, Senegal, Brasilien, Haiti, Indien, Nepal…)

 

Film: Schnee von gestern

Regie: Yael Reuveny

Ende des Zweiten Weltkriegs sind die Geschwister Michla und Feiv’ke die einzigen Überlebenden der jüdischen Familie Schwarz aus Wilna. Nach dem Krieg wollen sie sich am Bahnhof von Lodsch treffen, doch dieses Treffen kommt nie zustande. Die Folgen des verpassten Wiedersehens für die Generationen danach und die Geschichte einer Familie über Jahrzehnte hinweg werden in diesem bewegenden Dokumentarfilm der jungen Filmemacherin Yael Reuveny mitreißend aufgearbeitet. Durch die persönliche Herangehensweise bekommt der Zuschauer den Eindruck, bei der Suche nach den familiären Wurzeln und Geheimnissen direkt dabei zu sein.

Doch SCHNEE VON GESTERN ist nicht nur ein Film über die Vergangenheit, sondern vor allem ein Porträt über die Familie heute und deren Auseinandersetzung mit dem was war, dargestellt aus der Perspektive der dritten Generation nach dem Krieg. Dabei gelingt Yael Reuvenys Film sowohl ein Austausch zwischen den Generationen als auch zwischen den Kulturen. In ihrer persönlichen Vergangenheitsforschung geht es der jungen Frau um Verstehen und Verzeihen, um eine Bewältigung der Trauer und des Schweigens und vor allem um einen möglichen Neuanfang. Wichtige Filme wie diese können dabei helfen.

Die FAZ schreibt: „….spürt man neben der unvermeidlichen Melancholie auch die Erleichterung von Yael Reuveny darüber, dass die Geister der Vergangenheit keine absolute Macht über die Gegenwart mehr haben. Ihr Film ist ein Meisterwerk.“

 

 

Für Konzert & Film müssen sich die Besucher beim Ticketerwerb anmelden und aufgrund der durch Corona bedingten Sicherheitsvorkehrungen registrieren. Die Teilnehmerzahl ist wegen der einzuhaltenden Abstandsregeln begrenzt. Anmeldung und Ticketerwerb sind online über diese Webseite möglich, aber auch in allen Vorverkaufsstellen.
Wir nutzen die Daten auch, um Personen aus einem Haushalt zusammenhängende Sitzplätze anbieten zu können! 

   

 

Tickets hier direkt zum Ausdrucken, oder an allen Konzert-und Theaterkassen!

 

Tickets im VVK: 16,-€, AK: 18,-€, Kinder bis 16 Jahre: 8,-€

Für nach Teilhabegesetz berechtigte Personen mit Merkzeichen „B“ ist der Eintritt für eine Begleitperson kostenlos.

Rollstuhlplätze sind begrenzt verfügbar, deshalb bitten wir um Voranmeldung unter peter.apitz@t-online.de oder 03361/301539

 

Unterstützt vom Landkreis Oder-Spree und Stadt Fürstenwalde